<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schauspielerin Brigitte Horn</title>
	<atom:link href="https://brigittehorn.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://brigittehorn.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Nov 2023 07:51:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>

<image>
	<url>https://brigittehorn.com/wp-content/uploads/2022/05/cropped-Logo-Mum-32x32.png</url>
	<title>Schauspielerin Brigitte Horn</title>
	<link>https://brigittehorn.com</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">207732535</site>	<item>
		<title>Jubiläen in der Literatur: Friedrich von Schiller</title>
		<link>https://brigittehorn.com/personen/jubilaeen-in-der-literatur-friedrich-schiller/</link>
					<comments>https://brigittehorn.com/personen/jubilaeen-in-der-literatur-friedrich-schiller/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Horn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 07:46:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Schiller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://brigittehorn.com/?p=1616</guid>

					<description><![CDATA[Friedrich von Schiller, der deutsche Dichter und Denker wäre heute 244 Jahre alt geworden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_0">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Friedrich von Schiller</strong></p>
<p>Der deutsche Dichter und Denker wäre heute 244 Jahre alt geworden. Er wurde am 10.11.1759 in Marbach geboren und starb 1805 in Weimar. Über 200 Jahre sind seine Theaterstücke alt und werden bis heute an allen renommierten Theatern aufgeführt.</p>
<p>Er wurde kurz vor seinem Tod geadelt, nachdem in rascher Abfolge während seiner Mitarbeit am Weimarer Theater die erfolgreichen Theaterstücke Maria Stuart, die Jungfrau von Orleans und Die Braut von Messina und zuletzt Wilhelm Tell, entstanden.</p>
<p>1781 erschien sein Theaterstück die Räuber anonym. Schiller nahm mit dem Stück eine zentrale Rolle des Sturm und Drang ein. 1782 wurden die Räuber in Mannheim uraufgeführt und er bekam Schreibverbot und 2 Wochen Arrest und versteckte sich anschließend bis Jahresende.</p>
<p><span>Er floh nach Thüringen, dort nahm ihn eine Dichterin auf, er schrieb in einem zur Verfügung gestellten Gut </span>Kabale und Liebe, bewarb sich erneut in Mannheim und wurde tatsächlich wieder als Theaterdichter eingestellt. Seine Kabale und Liebe wurde ein Erfolg. Auch dieses Stück ist ein typisches Sturm und Drang Theaterstück, aber hier geht es um den Konflikt zwischen Bürger und Adel und dieses Thema entsprach den gesellschaftlichen Wertigkeiten der Zeit eher als in den Räubern.</p>
<p>In den Räubern bearbeitete er radikaler<span> den Konflikt zwischen Gefühl und Verstand und das Verhältnis von Gesetz und Freiheit, den Protest gegen den Feudalismus. Die Hauptthemen der Zeit des Sturm und Drang ist die Ablehnung vernunftorientierten Denkens und das Handeln nach eigenen Gesetzen. </span></p>
<p>Sein Vertrag in Mannheim wurde nicht verlängert, er könnte ja nochmal so ein Stück schreiben wie Die Räuber! Er ging nach Leipzig und Dresden, in der Zeit entstand Don Carlos, er heiratete in Süddeutschland und übersiedelte 1787 nach Weimar. 1788 lernte er Goethe kennen und es entwickelt sich eine starke Freundschaft bis zu Schillers Tod im Jahr 1805.</p>
<p>Im Jahr 1789 erkrankte er an Lungenentzündung während seiner Zeit als Professor für Geschichte in Jena und erholte sich nie mehr richtig davon.</p>
<p>Seine Räuber machten ihn zum französischen Ehrenbürger der Französischen Republik.</p>
<p>Und ich glaube, er hatte sich in Marbach, seinem Geburtsort, für seine Räuber von historischen schwäbischen Räubern und Räuberbanden der Gegend für die Charakterzeichnung seiner einzelnen Figuren inspirieren lassen. – z.B. von Johannes Bückler, dem schwäbischen „Schinderhannes“ und seinen Spießgesellen.</p>
<p><span><strong> </strong></span></p>
<p><span>In diesem Sinne, bis demnächst Brigitte </span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://brigittehorn.com/personen/jubilaeen-in-der-literatur-friedrich-schiller/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1616</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Jubiläen in der Literatur: Albert Camus</title>
		<link>https://brigittehorn.com/personen/jubilaeen-in-der-literatur-albert-camus/</link>
					<comments>https://brigittehorn.com/personen/jubilaeen-in-der-literatur-albert-camus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Horn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 17:08:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[schauspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>
		<category><![CDATA[schauspieltechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://brigittehorn.com/?p=1599</guid>

					<description><![CDATA[Albert Camus, der französische Autor und Philosoph, wäre heute 110 Jahre alt geworden. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_1">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Albert Camus</strong></p>
<p>der französische Autor und Philosoph, wäre heute 110 Jahre alt geworden.</p>
<p>Er wurde am 07.11.1913 im heutigen Algerien geboren und starb bei einem Autounfall im Jahr 1960 in Frankreich.</p>
<p>Albert Camus erhielt den Nobelpreis für Literatur im Jahr 1957. Man rechnet ihn zu den Existenzialisten wie Sartre, aber eigentlich wird seine eigenständige Philosophie als die Philosophie des Absurden bezeichnet.</p>
<p>Seine bekanntesten Romane aus der Literatur sind vor allem: „DER FREMDE“ und „DIE PEST“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Jahr 1967 verfilmte Luchino Visconti den Roman „Der Fremde“ mit Marcello Mastroianni in der Hauptrolle.</p>
<p>Die Szene, wo Meursault Abschied nimmt in einem Altenheim von seiner verstorbenen Mutter, das sind so unglaublich dichte und elegische Szenen, in welchen der Hauptdarsteller schwankt zwischen Betrachtung von Emotion und dem aufkommenden Bewusstsein seiner fehlenden Emotion. Nach der Beerdigung beginnt er eine bedeutungslose Affäre mit einer Stenographin, er bleibt ein Fremder, für sie, für seine Stadt.</p>
<p>Meursault schließt Freundschaft mit seinem Zimmer-Nachbar, dem Zuhälter Raymond, der ein Arabermädchen gedemütigt und misshandelt hat. Der Bruder des Arabermädchens beginnt, die beiden zu verfolgen. Eines Tages reisen Meursault, das Mädchen und Raymond ans Meer. Auch hier taucht der Bruder plötzlich auf. Im Moment des gegenseitigen Anschweigens der vier Menschen greift Meursault zu einer Schusswaffe und streckt völlig unvermutet den Mann nieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Roman heißt es:</p>
<p>„Ich begriff, dass ich das Gleichgewicht des Tages, das ungewöhnliche Schweigen eines Strandes zerstört hatte, an dem ich glücklich gewesen war. Dann schoss ich noch viermal auf einen leblosen Körper, in den die Kugeln eindrangen, ohne dass man es sah. Und es waren gleichsam vier kurze Schläge an das Tor des Unheils.“</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://brigittehorn.com/personen/jubilaeen-in-der-literatur-albert-camus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1599</post-id>	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Spiele wie im Fieber&#8220; &#8211; auf der Frankfurter Buchmesse 2023!</title>
		<link>https://brigittehorn.com/buch/spiele-wie-im-fieber-jetzt-als-hardcover-erhaeltlich/</link>
					<comments>https://brigittehorn.com/buch/spiele-wie-im-fieber-jetzt-als-hardcover-erhaeltlich/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Horn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2023 14:01:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[alte Schaupieler]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[schauspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>
		<category><![CDATA[schauspieltechnik]]></category>
		<category><![CDATA[schauspielunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Sprechtheater]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://brigittehorn.com/?p=1508</guid>

					<description><![CDATA["Spiele wie im Fieber" – Band II meiner autobiographischen Erzählungen jetzt auch als Harcover erhältlich]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_2">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">Wir sind aufgeregt, bekannt zu geben, dass mein Buch &#8222;Spiele wie im Fieber&#8220; in diesem Jahr auf der Frankfurter Buchmesse 2023 vertreten sein wird! Du kannst es vom 18. Oktober bis zum 22. Oktober 2023 in Halle 3.0, Stand C97, in der Livro Gemeinschaftsausstellung für Klein- und Selbstverlage durchblättern.</p>
<p>Darüberhinaus ist der Band &#8222;Spiele wie im Fieber&#8220; ab sofort in meinem Online-Shop als exklusive Hardcover-Ausgabe erhältlich.</p>
<p>Es beschreibt eine 7 jährige Arbeitsphase in einer Zeit des neuen deutschen Regietheaters. Die Geschichten hinter den Kulissen sind lustig und ernst und manchmal sogar gefährlich.</p>
<p>&#8222;Spiele wie im Fieber&#8220; richtet sich an Theaterbegeisterte und angehende Schauspieler, die einen Einblick in die autodidaktische Erlernung der Schauspieltechnik sowie Geschichten aus einem facettenreichen Künstlerleben erhalten möchten.</p>
<p>Tauche ein in die Welt des Theaters auf und hinter der Bühne und lass Dich von den Erzählungen mitreißen.</p>
<p><a href="https://brigittehorn.com/produkt/band-ii-spiele-wie-im-fieber-hardcover/">Sichere Dir Dein Exemplar</a> noch heute und erlebe die Magie des Theaters aus erster Hand!</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://brigittehorn.com/buch/spiele-wie-im-fieber-jetzt-als-hardcover-erhaeltlich/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1508</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Biographien, der fade Beigeschmack der Selbstdarstellung</title>
		<link>https://brigittehorn.com/buch/mein-buch-2/</link>
					<comments>https://brigittehorn.com/buch/mein-buch-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Horn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 19:36:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[alte Schaupieler]]></category>
		<category><![CDATA[biographie]]></category>
		<category><![CDATA[buch schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[schauspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>
		<category><![CDATA[schauspielunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://brigittehorn.com/?p=977</guid>

					<description><![CDATA[Nicht wenige wollen sich verewigen, wenn sie älter werden. Sinn macht es eigentlich nur bei bekannten Malern oder Musikern oder Hollywood-Schauspielern. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_3">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">Vorgestern bekam ich ein riesiges Paket von einem ehemaligen Vermieter aus Bremen und ich bekam einen richtig dicken Katalog mit seinen Freizeit-Zeichnungen und allerlei Aufstellungen, unter anderem steht da drin, wem er alles im Leben begegnet ist, zugeschickt. Meine Güte, auch von mir ist da ein Foto drin. Es handelt sich hier um einen alten Mann, den eigentlich nur seine ehemaligen Arbeitskollegen kennen und nicht die Welt und er hatte auch niemals als Maler oder Karikaturist einen Namen. Trotzdem, ich wünsche ihm, dass es den ein oder anderen interessiert. Mich nicht, ich habe den Schinken in den Keller befördert, zumal er mir auch unangemeldet zugeschickt wurde.

Jedes Leben ist besonders, da muss man sich nicht extra ausstellen.

Und das gilt jetzt auch für mich, dieses: „da muss man sich nicht extra ausstellen“. Zumal auch ich nur eine deutsche Schauspielerin bin und kein Hollywood-Star war und an mich erinnern sich Leute aus vergangenen Theaterepochen, eigentlich nur diejenigen, die Heyme-Inszenierungen besuchten.

Ich habe schon damit zu kämpfen, dass einige denken, die will sich produzieren. Ich verspreche aber, ich lenke ein besonderes Auge auf die Möglichkeit der Umsetzung einer Rolle, auf die Kämpfe bei Proben und auf ein und das ist das Wichtigste: stetiges Lernen.

Die Selbstdarsteller meine ich nicht und auch nicht die Rampensäue, die Standbein-Spielbein-Chargen und Sprachknödler und auch nicht die Schönsprecher und die, die irgendwas vorspielen und schwitzend dem Publikum gefallen wollen.

Ich meine die Suche nach einer darstellenden Kunst. Ich weiß nicht, ob ich das geschafft habe, aber ich kann zumindest in meinem Erzählband, dem 2.: „Spiele wie im Fieber“, einen Einblick geben in so manche Theaterarbeit und meine Arbeit an einer Rolle, die Nöte und Erfolge. Ich dachte, vielleicht gebe ich da ein Stück Erfahrung weiter, das ist mir wichtig.

Also: Erfahrung weitergeben, ja, das versuche ich, an angehende Schauspieler, an Laien, die sich für darstellende Kunst   interessieren. Soaps und allerlei Unterhaltungstheater, das ist nie mein Metier gewesen, davon kann ich nicht berichten.

<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://brigittehorn.com/buch/mein-buch-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">977</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Lampenfieber</title>
		<link>https://brigittehorn.com/spielen-sprechen/lampenfieber/</link>
					<comments>https://brigittehorn.com/spielen-sprechen/lampenfieber/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Horn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2023 14:07:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielen & Sprechen]]></category>
		<category><![CDATA[alte Schaupieler]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[schauspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>
		<category><![CDATA[schauspieltechnik]]></category>
		<category><![CDATA[schauspielunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Sprechtheater]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://brigittehorn.com/?p=888</guid>

					<description><![CDATA[Lampenfieber ist wichtig, Lampenfieber ist etwas Positives, habe ich kein Lampenfieber, bin ich zu relaxed, nehme ich die kommende Aufgabe nicht ernst. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_4">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">Lampenfieber ist wichtig, Lampenfieber ist etwas Positives, habe ich kein Lampenfieber, bin ich zu relaxed, nehme ich die kommende Aufgabe nicht ernst.

Das Lampenfieber ist eine „Nervigkeit“ – ich habe das Wort erfunden, vielleicht habe ich das aber auch von irgendeinem Regisseur aufgeschnappt, ich weiß das nicht mehr. Es bedeutet, die Nerven sind gespannt. Die Nervigkeit muss bleiben, während des gesamten Auftrittes auf einer Bühne vor Publikum.

Das Lampenfieber stellt sich immer vor dem Auftritt ein, es bedeutet: ich bin bereit für den Auftritt., ich bin hellwach und will blitzschnell reagieren, in meiner Rolle, auf das Publikum.

Auf der Bühne wird die Nervigkeit während aller Auftritte gehalten, hinter der Bühne läuft sie ins Leere, weil ich nicht agiere, da merke ich dann plötzlich das Lampenfieber wieder. Einfach lassen hinter der Bühne und auf den nächsten Auftritt konzentrieren und nicht ablenken lassen. Ich könnte da noch einiges erzählen, aber der Platz für die kleinen Blogs lässt das nicht zu.

&nbsp;

Wenn Ihr Fragen habt, ich beantworte sie gerne!

<p>Brigitte</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>


]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://brigittehorn.com/spielen-sprechen/lampenfieber/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">888</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Theaterproben</title>
		<link>https://brigittehorn.com/spielen-sprechen/theaterproben-charakterrollen-monolog-klassiker/</link>
					<comments>https://brigittehorn.com/spielen-sprechen/theaterproben-charakterrollen-monolog-klassiker/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Horn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2022 17:48:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielen & Sprechen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://brigittehorn.com/?p=849</guid>

					<description><![CDATA[Um mit Emotionen arbeiten zu können, braucht man eine ziemliche Sicherheit auf der Bühne, es darf keine Ängste geben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_5">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Ein kleiner Einblick in die Arbeit des Schauspielers bei Proben</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt Unterscheidungen in der Arbeit der Schauspieler für verschiedene Spielstile, je nachdem, in welches Genre sie am Theater engagiert werden.</p>
<p>Im Unterhaltungstheater und in Shows proben sie die Tanzeinlagen und Gesangsnummern und natürlich die Abläufe, im Boulevard üben sie wochenlang die Texte auf Pointen zu setzen und ein flinkes Abnehmen des Textes vom Partner herauszuarbeiten. Das ist eine Technik, die die Spannung des Theaterabends hochhält.</p>
<p>Und in den klassischen Theaterstücken kommt als entscheidendes Moment die Emotion mit dazu bei den Proben. Hier muss der Schauspieler Gefühle einsetzen, mit Emotionen jonglieren. Hier werden bei den Proben Charakterrollen erarbeitet. Das Gerüst ist der Text und die Situation in einer Szene, und darin muss er mit einer Befindlichkeit, einer Haltung, einer Absicht, leben. Also nicht der Schauspieler, seine Rolle. Schwieriges Thema.</p>
<p>Man sagt ja immer, wir erwecken die Rollen zum Leben, das klingt so abgedroschen, aber ich weiß nicht, wie man es anders ausdrücken kann. Im Idealfall gelingt das.</p>
<p>Das kann man aber nicht über fast 2 Stunden durchhalten an einem Theaterabend, also setzt man sich Highlights, z.B. in einem Monolog, wo alle Augen auf einen gerichtet sind, da kann man in alle Facetten gehen und in anderen Szenen erholt man sich etwas und bleibt in der Stimmung.</p>
<p>Das ist wohl umstritten und angreifbar, was ich da sage, aber ich stütze mich auf große Theatermacher und ihre Schriften: auf Stanislawski und weiter auf Lee Strasberg. Diese beiden haben versucht, die Arbeit des Schauspielers niederzuschreiben und einen Leitfaden zu liefern, wie man mit dem Herstellen der Emotionen umgeht. Das ist so ein komplexes Thema, dass ich es nicht in so einem kleinen Beitrag behandeln kann.</p>
<p>Um mit Emotionen arbeiten zu können, braucht man eine ziemliche Sicherheit auf der Bühne, braucht man ein „sich auf der Bühne zuhause fühlen“, es darf keine Ängste geben und man ist einfach der oder die, die man nach der Textvorgabe auf der Bühne wird. Und da kommt schon wieder das große Fragezeichen. Weiß der Schauspieler dann noch, wer er selber ist, ist das psychisch nicht zu anstrengend? Ja, es ist anstrengend und der Schauspieler muss auch an sich selbst arbeiten, um diesen Herausforderungen mit einer gesunden Psyche gewachsen zu sein.</p>
<p>Ich rede hier vom Idealfall für große Charakterrollen aber höre auch schon auf, alleine die Technik hierfür füllt Bücher. Wenn Euch etwas interessiert, schreibt es mir, ich gehe gerne darauf ein.</p>
<p>Sicher habt ihr gemerkt, dass ich nicht mehr in großen Rollen auftrete, das steht in wikipedia, das Warum. Man sagt immer, der Schauspieler muss so lange auf die Bühne, solange er lebt, ich lasse es offen, zurzeit geht es mir gut und gerade nutze ich sie, um über besondere Ereignisse in meinem Theaterleben zu schreiben. </p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://brigittehorn.com/spielen-sprechen/theaterproben-charakterrollen-monolog-klassiker/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">849</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wenn man biographisch schreibt</title>
		<link>https://brigittehorn.com/buch/biographisch-schreiben/</link>
					<comments>https://brigittehorn.com/buch/biographisch-schreiben/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Horn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2022 20:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://brigittehorn.com/?p=820</guid>

					<description><![CDATA[kommt man in Gedanken in eine Zeit, die auch mal unschön war und nicht nur von Erfolg gekrönt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_6">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_6  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Wenn man biographisch schreibt,</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>kommt man in Gedanken in eine Zeit, die auch mal unschön war und nicht nur von Erfolg gekrönt. Wenn ich über Turbulenzen schreibe, so sind sie im Nachhinein gar nicht mehr so schlimm wie sie sich anfühlten und teilweise sogar lustig. Aber zwischendurch krachte es und da funktioniert kein amüsanter Filter mehr. Ich bin gerade beim Schreiben an so eine Stelle gekommen. </strong></p>
<p><strong>Ich weiß, dass ich meinem roten Faden anhand meiner Theater-Vita folgen will beim Schreiben. </strong></p>
<p><strong>Ich lache immer, wenn die Leute sagen: ach ja – jetzt macht die auch ihre Therapie und schreibt ihr Leben auf. Das liegt mir fern, wenn ich das wollte, dann würde ich über andere Themen schreiben, die ev. unter die Haut gehen und ev. anstrengend zu lesen sind vom Inhalt. Das mache ich bei biographischen Erlebnissen rund um das Theater aber nicht. </strong></p>
<p><strong>Jetzt eben versuchte ich, einen privaten Einschnitt elegant zu umschiffen. Ja, zumindest im Ansatz ist es mir bereits gelungen, vielleicht traue ich mich noch etwas mehr in die Geschichte zu gehen, aber ich werde mich hüten, in dem Ereignis herumzustochern. Aber eines weiß ich stolz, die Situation hatte ich in den Griff bekommen und gelernt, dass man mit Herausforderungen wächst. Und ich weiß noch etwas: ich habe die ganze Geschichte meisterhaft verdrängt. </strong></p>
<p><strong>Hat also biographisches Schreiben doch etwas mit Therapie zu tun? Und wenn schon – man kann nicht so tun, als würde einen alles kalt lassen und man segelt locker durch das Leben. Künstler sind feinmaschiger strukturiert, sie nehmen so viel mehr wahr, ein Tag kann so aufregend für sie sein, während der gleiche Tag mit den gleichen Ereignissen einen Durchschnittsmenschen langweilen würde und dieser am Abend hofft, vor dem Fernseher seine Aufregung zu erhalten. </strong></p>
<p><strong>Mein Wille, mich beim Schreiben heranzutasten an die Zeit war stärker als meine Psyche und hat mich mitgenommen und ich kam gestern nicht ohne einen kleinen körperlichen Zusammenbruch in Form von Gastritis mit Arzt und Bett und Wärmflasche über diese Stelle. Also doch nicht verarbeitet? Oder jetzt endlich verarbeitet? Ich bin überfragt. </strong></p>
<p><strong>Wie muss es wohl Thomas Bernhard gegangen sein, als er seinen Zyklus der autobiographischen Erzählungen schrieb? Für mich ist er einer der begnadetsten Autoren. Vielleicht würde er lachen und sagen: das verrate ich nicht und denken: Ihr habt doch keine Ahnung. In Wirklichkeit sind wir aufgewühlt, aber wir teilen es ja nicht mit und so merkt ihr es nicht. </strong></p>
<p><strong>Brigitte Horn </strong></p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://brigittehorn.com/buch/biographisch-schreiben/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">820</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Gedanken zu Peter Brook</title>
		<link>https://brigittehorn.com/personen/peter-brook/</link>
					<comments>https://brigittehorn.com/personen/peter-brook/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Horn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2022 18:12:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Brook]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[PeterBrook]]></category>
		<category><![CDATA[Regisseur]]></category>
		<category><![CDATA[schauspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>
		<category><![CDATA[schauspieltechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Sprechtheater]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://brigittehorn.com/?p=803</guid>

					<description><![CDATA[Dem Zauberer des wahrhaftigen Theaters.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_7">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Gedanken zu Peter Brook</h1>
<h1></h1>
<h1>Dem Zauberer des wahrhaftigen Theaters.</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eben habe ich gelesen, der große Theatermann Peter Brook ist gestorben. Man glaubt immer, sie leben ewig, die ganz großen, die so viel Einfluss nehmen auf eine kulturelle Zeit, aber leider ist das nicht so. Ich erinnere mich, ich war einmal in einer Vorstellung, Peter Brook gastierte mit seine Theatergruppe im Marstall, München war aufgeregt, also das Theater-München. Warum? Weil er etwas schaffte, was als das höchste Ziel für Theaterschaffende gilt, man hat den Schauspielern jedes Wort geglaubt. Ich komme zur Vorstellung im Marstall – die mitwirkenden Schauspieler stehen vor dem Eingang. Und – ich habe so etwas noch nie gesehen, sie waren beschäftigt mit ihren Rollen, in sich gekehrt, das Raunen und Murmeln und Rufen und Lachen und Drängeln des Publikums vor der Vorstellung schien ihnen nichts aus zu machen. Oh Gott – dachte ich, wie anstrengend muss das sein, so ehrlich sich schon weit vor Vorstellungsbeginn in die Rolle zu begeben. Ich konnte mir nicht vorstellen, was sie dachten, sicher gehörte das aber bereits für die Theater-Companie von Peter Brook zur Vorstellung dazu.</p>
<p>In der Vorstellung – eine Wahrhaftigkeit, eine Ernsthaftigkeit, eine Ehrlichkeit – es war fast surreal. Einerseits war es ein Jahrhundertereignis, mal einen ungekünstelten Hamlet zu sehen, andererseits aber dachte ich mir, wie hält ein Schauspieler das aus? Was gibt es da für Brücken vom Denken? Das lernte man sicher nur, wenn er einen in seine Gruppe einlud. Und das passierte, überall wo er war. Er brauchte nur einen leeren Raum, ein Viereck sozusagen von der Größe eines Zimmers, Hauptsache leer. Dann entweder drumherum Stühle oder Kissen, fertig war die Bühne. Und er konnte jeden Laien, der mitspielen wollte, zu schauspielerischen Höchstleistungen formen, sie waren ihm viel lieber wie die selbstgefälligen Lokalmatadore, die man wahrscheinlich gar nicht mehr beeinflussen kann. Ich staunte und war sprachlos und wusste, so eine darstellerische Höhe werde ich wohl nie erreichen.</p>
<p>Wie schade, dass er sich von der Theaterwelt und überhaupt der Welt verabschiedet hat. Aber er hat etliche Werke hinterlassen. In google sind sie zu finden, eines habe ich zuhause, das sind seine Gedanken über Schauspieler und Theater, der Titel lautet: Das offene Geheimnis. Aber man muss ein wenig denken, wenn man sich auf seine Auseinandersetzungen einlassen möchte. Ich hatte einmal kurz unterrichtet und eine theoretische Abhandlung vor Schauspielschülern erarbeitet und vorgetragen, alle waren so still und betroffen – ich fragte nach 20 Min:</p>
<p>„Habt ihr alles verstanden?“</p>
<p>Leider antworteten sie: „Nein, gar nichts“. Das war für mich wieder unverständlich.</p>
<p>Wenn Ihr Interesse habt, könnt ihr ja mal über den Meister Peter Brook, der so sehr an das Theater glaubte, recherchieren.</p>
<p>Brigitte</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://brigittehorn.com/personen/peter-brook/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">803</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wir spielen immer</title>
		<link>https://brigittehorn.com/buch/wir-spielen-immer/</link>
					<comments>https://brigittehorn.com/buch/wir-spielen-immer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Horn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2022 16:42:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[schauspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>
		<category><![CDATA[schauspieltechnik]]></category>
		<category><![CDATA[schauspielunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://brigittehorn.com/?p=735</guid>

					<description><![CDATA[Es ist eine angreifbare Behauptung. Schauspieler trennen Beruf und Privatleben, keine Frage...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_8">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>„Wir spielen immer“,</strong> steht auf einer alten Schauspieler-Biographie bei mir im Regal. Es ist die Biographie von Will Quadflieg, einem in den 50ziger Jahren bekannten Theater und Film-Schauspieler. (Z.B. Faust im Faustfilm von Gründgens 1957). Er meint sicher, dass Schauspieler am besten aufgehoben sind, wenn sie immer Rollen spielen- ihr Leben lang, wenn es geht.

Es ist eine angreifbare Behauptung. Er hat recht, was die Bühne betrifft, aber nicht das Privatleben. Schauspieler trennen Beruf und Privatleben, keine Frage.

Trotzdem traut man ihnen im Privatleben nicht so ganz, weil alle wissen, dass sie Gefühle spielen können.

„Können Sie auf Kommando weinen?“ fragt mich ein Banker bei einem Workshop.

„Kann ich, mal sehen, ob`s klappt!“

Stellt Euch vor, ich stehe vor einer Würstchenbude und bilde mir ganz fest ein, dass ich jetzt Würstchen essen will.

Zwei Würstchen mit Senf bitte!

Was? Sie haben keine mehr? Aber ich wünsche mir so sehr Würstchen mit Senf. Bitte, das – das gibt es doch nicht!“

Ich hatte einmal eine Filmszene gesehen, in der es genau diese Szene gab und ich machte sie nach. Es klappte. Ich hatte es später nochmal probiert, da funktionierte es nicht, aber beim ersten Mal.

Der Banker fragte: „Wie machen sie das?“

„Mit Vorstellungskraft“.

Und da liegt der Hase begraben. Die Vorstellungskraft ist bei uns trainiert und jede Emotion sofort abrufbar. Das ist für alle Leute außerhalb des Berufes so fremd. Sie können sich das nicht vorstellen. Und im engeren privaten Umfeld sind sie sich oft nicht sicher, ob wir spielen, oder ob wir echt empfinden. „Spielt die jetzt, oder ist das echt?“

Spielen wir gerade keine Rolle, neigen wir gerne zur Dramatisierung.

Es gab einen alten Schauspieler in meiner Nachbarschaft und er machte sich ein Spiel daraus, die Leute in der Reinigung, wo er seine Sachen stets hinbrachte, zu nerven mit irgendeinem Rollentext einschließlich der Erläuterung, was er bei dem und dem Satz denkt. Eine halbe Stunde stand er wöchentlich am Tresen und sie mussten zuhören zwischen Mangeln und Leute bedienen. Er hatte nicht mehr viele Auftritte und verschaffte sich welche außerhalb.

Vor Kurzem war ich ein wenig krank, leichte Erkältung. Panischer PCR – Text, Untersuchung in der Lungenklinik, ich hustete. „Ich habe mich in der Klinik angesteckt! Mir geht es wie Thomas Mann, wie furchtbar. Wo ist mein Zauberberg? Ich find den Zauberberg nicht, ich muss den lesen, das bin ich jetzt! Wo ist diese Klinik, die er da beschreibt?“ – Ich huste.

„Hast Du dein Asthma-Spray vergessen?“ „Ach so, ja, sorry!“.

Tja- eigentlich sollte ich sowas gar nicht aufschreiben, aber es ist einfach ein Beispiel für den Hang zur Dramatisierung. Das hört erst auf, wenn man eine Rolle nach der anderen spielt. Dann ist man um die Ruhe im Privatleben froh.

Und dann kommt noch dazu, dass wir schon vorspielen können, wie wir gerade wirken wollen. Auf keinen Fall darf man sich anmerken lassen, dass man beim Schluss-Applaus einer letzten Vorstellung nicht weiß, wie man die nächste Miete zahlt, da noch kein Anschlussengagement da ist.

<p>Das ist dann mein nächstes Thema: „Künstler kommen immer irgendwie durch!“.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://brigittehorn.com/buch/wir-spielen-immer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">735</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Schön sprechen und Bühnensprache</title>
		<link>https://brigittehorn.com/spielen-sprechen/blog/</link>
					<comments>https://brigittehorn.com/spielen-sprechen/blog/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Horn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2022 11:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielen & Sprechen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://brigittehorn.com/?p=673</guid>

					<description><![CDATA[Tatsächlich hängt zuallererst alles vom richtigen Atem ab und dem individuell natürlichen Stimmsitz. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section et_pb_section_9 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_9">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">Tatsächlich hängt zuallererst alles vom richtigen Atem ab und dem individuell natürlichen Stimmsitz. Die natürliche Atmung ist die Zwerchfellatmung, die kann man am Besten entdecken, wenn man sich auf den Boden legt und die Hände auf den Oberbauch auflegt und ruhig atmet. Achtet man dabei darauf, dass sich der Brustkorb nicht hebt, Heben und Senken des Brustkorbes ist sowieso ungesund – aber im Laufe des Lebens verlagerst sich unser Atem durch Stress immer weiter nach oben, dann hat man schon die natürliche Atmung, die sog. Zwerchfellatmung. Jedes Kind kommt mit der natürlichen Atmung zu Welt.

Die Zwerchfellatmung ist die Grundlage für eine gute Stimme. Auf der natürlichen Atmung kann man seinen individuellen Stimmsitz entdecken, das allerdings sollte unter Anleitung geschehen und von jemandem mit einem sehr guten Hörvermögen erarbeitet werden. Dann kann man seine Stimme entfalten, ohne Schaden zu nehmen.

Man unterscheidet zwischen der normalen Sprache im Alltag und der sog. Bühnensprache. Die Bühnensprache brauche ich, wenn ich ohne Mikro laut reden muss, auf der Theaterbühne oder auf einer Bühne für großen Präsentationen ohne Mikrofon. Die Bühnenstimme ist sehr laut, die Schauspieler brüllen sich an auf der Bühne, aber im Zuschauerraum hat man das Gefühl, sie sprechen mit normaler Stimme. Die Stimme wird hier auf dem Atem geführt unter Druck, auf der sog. Stütze.

Alles etwas verwirrend, ich weiß, aber durchaus erlernbar. Alleine lernen ist schwierig, aber es geht, ich habe das machen müssen. Wenn im Zuschauerraum die Leute rufen: „Lauter! Lauter!“, dann hast Du so eine Not, lauter sprechen zu lernen und darfst aber keine gefransten Stimmbänder bekommen, keine Knoten, sie müssen geschmeidig bleiben.

Ich telefonierte mit meiner Gesangslehrerin und wir haben beschlossen, dass ich die Sprechstimme von der Gesangsstimme ableiten kann, die Technik ist die gleiche, nur die Gesangsstimme wird in einen anderen Resonanzraum des Kopfes gedrückt, viel weiter hinten, als die Sprechstimme. Bei der Sprechstimme ist die Resonanz vorne, neben der Nase. Und wenn es da vibriert, d.h. der Luftstrom die Knochen zum Schwingen bringt – Bingo – das ist die perfekte Stimme. Jetzt kommt nur noch die Artikulation.

Die Vokale sind die Melodieträger, wie beim Singen, es gibt klingende Konsonanten, die die Stimme vorne halten. Und dann mit Werfe lossprechen. Dann kommt die Interpretation, z.B. vom Gedicht. … Ich höre jetzt auf, habe versucht, es so zu erklären, dass es alles ganz einfach klingt, aber ich fürchte, es liest sich oberkompliziert. Noch fehlt mir ein wenig Equipment, um online ins Sprechen zu gehen, aber wenn alles zusammen ist, dann kann ich anhand von verschiedenen Textarten erklären und vorsprechen.

Ich hoffe, Euch hat mein Beitrag gefallen, wenn Ihr Interesse habt, so abonniert gerne meinen Blog.

<p>Brigitte</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://brigittehorn.com/spielen-sprechen/blog/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">673</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
